Manche Gefühle lassen sich leichter ausdrücken als erklären. Nicht jeder Schmerz findet Worte. Manchmal sagen Farben mehr als Sätze oder ein einzelner geschriebener Satz öffnet eine Tür, die lange verschlossen war.
Therapeutisches Schreiben und Malen schaffen einen geschützten Raum, in dem Gefühle sichtbar werden dürfen und das ganz ohne Leistungsdruck.
Die Kunsttherapie ist eine Form die sich von Impulsen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts herleitet. Beim Malen wird hauptsächlich mit Medien der bildenden Kunst gearbeitet. Dazu zählen malerische oder zeichnerische Medien, plastisch-skulpturale Gestaltungen oder auch fotografische Medien, freie Gedanken und Wortspielereien. Unter therapeutischer Begleitung können Klienten innere und äußere Bilder – Gefühle - Emotionen ausdrücken. Weiterhin können Klienten ihre Kreativität entwickeln und ihre sinnliche Wahrnehmung verstehen und annehmen, und auch weiterentwickeln.
Während des kreativen Gestaltens entstehen häufig neue Perspektiven. Gefühle dürfen sichtbar werden, ohne bewertet zu werden. Viele Menschen erleben dabei Entlastung, Klarheit und einen neuen Zugang zu sich selbst. Nutze Deine Emotionen und setze diese in Kreativität um. Eine Methode, die im Alltag und im Beruf einfach und leicht umsetzbar ist.

EmotionsGrafik ist eine kreative Methode um Emotionen wahrzunehmen, zu reflektieren und künstlerisch auszudrücken. Dabei stellt sich der Mensch mit seinen Emotionen selbst in den Fokus, nimmt diese wahr und an.
Diese Methode ermöglicht es, die eigene Welt zu verändern, dass Unbewusstes wahrzunehmen und Eindrücke der Gegenwart in positive Energie umzusetzen. Denn die EmotionsGrafik basiert auf einem nachweislich wissenschaftlichen Kontext. Im Großhirn entscheidet die Bewegung, also das kreative Malen, im Limbischen System ist ein Teil der Emotionen verstrickt. Beide zusammen können in der Anwendung Themen und Probleme mit Leichtigkeit zeichnerisch lösen.
In der Begleitung werden mit dem Klienten individuelle Ziele vereinbart. Sie werden gemeinsam erstellt.
Übergeordnete Ziele sind:
Autonomie fördern
soziale Kompetenzen erlernen
emotionale Kompetenzen fördern
kognitive Kompetenzen trainieren
Die individuellen Zielsetzungen im Setting orientieren sich an oben genannten Zielen:
Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten
Ich-Stärkung, Stärkung des Selbstvertrauens, Selbstwertgefühls und Abbau von Hemmschwellen
Neugründen der Wahrnehmung, Erlebnisse, Zeit- und Raumbestimmungen des Alltags
Differenzierung des Selbstgefühls und dieses z.B. bildhaft verfügbar machen
Adäquates Verständnis für die eigene Verletzbarkeit und Stressfaktoren herstellen
Erstarrte Denk- und Handlungsmuster anschaubar respektive hörbar machen
Förderung der sensomotorischen Wahrnehmung und Kompensation
Förderung der Integrations-/Beziehungsfähigkeit und Beziehungsgestaltung
Entwicklung individueller und sozialer Handlungsfähigkeit
Förderung der Reflexions- und Erlebnisfähigkeit
Erfahrung von Selbsteinschätzung, sowie der Eigen- und Fremdwahrnehmung
Die Kunsttherapie eignet sich für alle Menschen. Insbesondere auch für Menschen, denen es schwer fällt, sich ausschließlich über die Sprache und/oder mit Worten mitzuteilen. Für Klienten, für die der alleinige Ausdruck im kognitiv-sprachlichen Bereich nicht mehr zur gewünschten Veränderung führt, kann Kunst/Schreiben ebenfalls unterstützend sein. Ich begleite Menschen jeden Alters:
Im Setting wird in erster Linie mit Mitteln wie Farbe, Materialien, Worte usw. gearbeitet. Die Sprache kann ein wichtiges Mittel sein - sowohl im künstlerischen Tun als auch zur Reflexion des Prozesses. Die verbale Besprechung in Begleitung zum Gestaltungsprozess kann die Selbstwahrnehmung, die Introspektions- und Reflektionsfähigkeit und den zwischenmenschlichen Kontakt fördern und stärken. Es kann je nach Bedürfnis überwiegend nonverbal gearbeitet werden.
Wir nutzen die vielfältigsten Mittel und Methoden unserer jeweiligen Fachrichtungen. Das gesamte Spektrum künstlerischer Materialien und Techniken kann zur Verwendung kommen. Dies beinhaltet gestalterische Mittel, Techniken. Gestaltet wird an der Wand, an der Staffelei, auf dem Tisch oder auch am Boden.
Gemeinsam werden wir mit dem Klient die Bedeutung den Ausdrucks ergründen. Somit wird der Bezug zur aktuellen Lebenssituation, den Wünschen, Bedürfnissen und Zielen, die sich darin zeigen, hergestellt.
Therapeutisches Schreiben und Malen können dabei helfen, Gefühle auszudrücken, innere Zusammenhänge zu erkennen und neue Wege im Umgang mit belastenden Erfahrungen zu finden, ganz ohne künstlerische Vorkenntnisse.
Nein, es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Man muss nicht schreiben können. Es geht nicht darum, große Worte zu erschaffen, sondern um einen direkten Ausdruck von Gefühlen, Emotionen, Bedürfnissen, aber auch Konflikten etc. der reflektiert wird.
Im Rahmen Ihrer Selbstwertfindung unterstützen wir im Schreibprozess.
Die Grundformen des Schreibens sind schon sehr alt. Sie entstanden mit den Anfängen der Schrift und manifestierten sich zuerst und vor allem unter den Dichtern und Denkern, den Philosophen, die sich mit dem Menschsein an sich befassten. Ab dem 19. Jahrhundert fand das Schreiben auch in der Wissenschaft Anhänger und hielt wenig später Einzug in die Tiefenpsychologie.
Durch das Bewusstmachen geschieht eine innere Reinigung und Verarbeitung. Bei Aristoteles kam diese Aufgabe der Tragödie zu, in psychologischen Darstellungen des 20. Jahrhunderts wurden die Patienten aufgefordert, nach Vorgabe Geschichten zu erzählen und aufzuschreiben, die sich dem Ereignis immer mehr annäherten. Der behandelnde Psychiater gab ein „Reizwort“ vor, zu dem der Patient seine Empfindungen mitteilte.
Mit Freud, Jung und Alfred Adler hielt die Schreibtherapie Einzug in die Tiefenpsychologie. Die drei Psychiater arbeiteten mit der Methode der freien Assoziation und mit dem Traumtagebuch als Form der Selbstanalyse. Die freie Assoziation, bei der die Patienten sich eines ihrer Symptome vorstellten und dann assoziierten, wie es entstanden sein könnte, wurde als Grundlage für das Verfassen von literarischen Texten verwendet. Die beim Assoziieren frei werdenden unterbewussten und verdrängten Anteile können in einem Text thematisiert werden und somit entschlüsselt werden.
Freies Schreiben: Brainstorming mit tieferem Sinn
Automatisches Schreiben: Der Geist hat Urlaub
Aktive Imagination: Das Unbewusste weiß die Lösung
Psychodrama: Gedichte aus dem Stegreif
Selbstanalyse: Warum verhalte ich mich so?
Autobiografisches Schreiben: Warum ich so bin, wie ich bin
Meditatives Schreiben: Raum für Neues
Natürliches Schreiben: Jeder Mensch kann schreiben
Das Clustering-Verfahren: Ideennetze knüpfen
Am Anfang steht ein Kernwort
Mindmapping: Gedankenkarten erstellen
Tagebuchschreiben: Selbstschutz der Seele
Das Traumtagebuch: Einladung zum Experimentieren
Poethisches Schreiben: Poesie und reimen
Gibberisch: fröhliche Wortspielereien
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Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören.
Meine Praxis befindet sich in Blomberg im Kreis Lippe in Ostwestfalen-Lippe (OWL).
Ich begleite Menschen aus:
Blomberg, Detmold, Horn-Bad Meinberg, Lemgo, Lage, Bad Pyrmont, Schieder Schwalenberg, Barntrup, Bösingfeld, Extertal, Niedersachsen, Hameln, Rinteln, Kalletal, Dörentrup, Hohenhausen,
und dem gesamten Raum OWL.